Schwierigkeitsgrad: 3

Ein verwunschener Wander- und Kletterpfad, auf dem sich schaurige Hexengeschichten an fünf historischen Sehenswürdigkeiten in Tecklenburg hautnah erleben lassen. Einfach den gut sichtbaren Hexenzeichen folgen! Ausgangspunkt der Wanderung auf dem Hexenpfad ist das »Haus des Gastes« am Marktplatz. Von hier aus folgt man den Hexenzeichen durch den Torbogen der Legge hindurch in Richtung Burg. Zunächst gelangt man zum Krönchen, der östlichen Burgruine der alten Tecklenburg. Von dort aus geht es weiter zum Wierturm. Dieser wurde 1884 als Denkmal für den Arzt Johannes Weyer (Jan Wier) errichtet, der als einer der mutigsten Kämpfer gegen den mittelalterlichen Hexenwahn galt und 1588 in Tecklenburg verstarb. Nach Überqueren des Weingartens (Straße am Tecklenburger Weinberg) kann man in die Hexenküche mit dem Hexentanzplatz und den Teufelsspuren hinab klettern. Die Sage zur Hexenküche findet Ihr im Spielparcours! Auf der Rückseite der Hexenküche geht es wieder hinauf, ein kurzes Stück an der Straße entlang und dann hinunter in die Felsenstiege. Ab hier beginnt der wohl schönste Teil des Wanderweges. Man gelangt zu Roelants Grab, einer alten Grabkammer der Familie Roelant vom Gut Hülshoff aus Tecklenburg, die tief in den Sandsteinfelsen hinein geschlagen wurde. Von der Grabkammer ist es nur noch eine kurze Wanderung bis zu einem weiteren Felsen, der im Volksmund über viele Jahrhunderte nur der Heidentempel genannt wurde. Der Überlieferung nach soll in einer kleinen Felsennische das Messer zum Töten von Opfertieren gelegen haben, in der darunter liegenden größeren Nische soll eine Schale zum Auffangen des Blutes gestanden haben. Das überschüssige Blut soll dann über die Rinne am Fuße der Felsformation des Heidentempels abgeflossen sein. Viele weitere interessante Infos zum Hexenpfad gibt es im Tourismusbüro der Tecklenburg-Touristik (Markt 7 in Tecklenburg oder unter tecklenburg-touristik.de).

Schwierigkeitsgrad: 4

Wer über den dicht bewaldeten Kamm des Teutoburger Waldes im Raum Tecklenburg und Ibbenbüren wandert, der bewegt sich auf mächtigen Schichten des weit über die Grenzen Tecklenburgs hinaus bekannten Ibbenbürener sowie des Osning-Sandsteins. Baute man in früheren Zeiten bevorzugt den Osning–Sandstein ab, so ist es heute bevorzugt der Ibbenbürener Sandstein, der in verschiedenen Natursteinbetrieben aus der Ibbenbürener Bergplatte heraus gebrochen wird.

Gefragt ist der Ibbenbürener Sandstein vor allem wegen seiner gelb gemusterten Farbe und seiner guten Bearbeitbarkeit bei gleichzeitig sehr langer Haltbarkeit. Wer durch Tecklenburg oder die angrenzenden Ortschaften und Dörfer wandert, findet eine Vielzahl von mittelalterlichen sowie neuzeitlichen Bauwerken, an denen der Haussockel oder sogar das gesamte Gebäude aus Sandstein aufgemauert wurden.

Die Sande und Kiese, aus denen u.a. der Ibbenbürener Sandstein entstanden ist, wurden vor etwa 300 Millionen Jahren in einer vom Devon bis gegen Ende des Perm dauernden Phase abgelagert. Danach wurden diese Sedimentschichten abgesenkt und zu einem Sedimentgestein zusammen gedrückt. Infolge der Fernwirkung der Alpenentstehung wurde im Tertiär (begann vor 65 Millionen Jahren und endete vor rund 2,6 Millionen Jahren) die Erdkruste in der nördlichen Umrandung des Münsterländer Beckens emporgehoben, sodass dort heute teilweise Schichten des Ibbenbürener Sandstein zutage treten.

Schwierigkeitsgrad: 4

Weit über das Tecklenburger Land hinaus bekannt sind die Dörenther Klippen mit ihren markanten Felsformationen des Hockenden Weib sowie des Dreikaiserstuhl. Die Dörenther Klippen sind eine etwa vier Kilometer lange Sandstein-Felsformation, die sich entlang des Südwesthanges des Teutoburger Waldes schmiegt und ihren Gipfel in der bizarren Felsformation des Hockenden Weibes findet. Das Hockende Weib ist hierbei ein Felsgebilde im nordwestlichen Abschnitt dieser Klippenkette, das einer hockenden Frau ähnelt und als ein Wahrzeichen der Stadt Ibbenbüren dient.

Der Sage nach soll eine Mutter, die mit ihren Kindern in der Nähe der Klippen gelebt hat, diese bei einem Hochwasser auf ihre Schultern genommen haben, um ihre Kinder vor dem Ertrinken zu bewahren. Die Frau hockte dabei im Wasser und wurde nach langem Ausharren zu Stein, die Kinder jedoch wurden gerettet.

Seit 2003 sind die Dörenther Klippen als Naturschutzgebiet ausgewiesen und stehen u.a. auf Grund des Vorkommens des Uhu sowie einer Vielzahl seltener Moose und Flechten unter europäischem Naturschutz.

Zu erreichen sind die Dörenther Klippen über die B 219 (Ibbenbüren – Dörenthe). Am einfachsten ist es, das Auto auf dem Wanderparkplatz Dörenther Klippen (Münsterstraße, gegenüber Brumleyweg) abzustellen und sich auf die etwa fünf Kilometer lange Fußwanderung zu begeben.

Schwierigkeitsgrad: 3

Oberhalb unserer Abenteuergolfanlage findet Ihr die kleine Obstarche. Dort haben wir vor einigen Jahren über 60 heimische, ältere Apfelsorten angepflanzt, die überwiegend auf mittelstark wachsenden Unterlagen veredelt wurden. Auf der Obstwiese grasen drei Shropshireschafe. Das Besondere an dieser gutmütigen Schafrasse ist, neben ihrer Robustheit, die Tatsache, dass diese die Stämme der Obstbäume nicht anfressen. Die Schafe fungieren so als lebende Rasenmäher, ihr Kot düngt die Obstwiese und die Apfelbäume gedeihen sichtbar gut.

Die kleine Obstarche steht hierbei stellvertretend für die seltener werdenden Streuobstwiesen im Tecklenburger Land sowie Münsterland. Dabei ist kaum ein Lebensraum so vielfältig wie eine Streuobstwiese mit älteren Obstbäumen. Diese kann hunderte von verschiedenen Tierarten beherbergen, darunter unzählige Insekten, die wiederum als Futterquelle für Kleinsäuger dienen.

In alten Astungshöhlen kann sich der Steinkauz ansiedeln. Igel, Grünspecht, Fledermäuse oder Haselmäuse sind weitere typische Vertreter auf Streuobstwiesen. Auch eine Vielzahl unterschiedlicher Baumpilze sind häufig anzutreffende Vertreter an alten Obstbäumen.

Vielfältige Informationen zu Pflege und Erhalt von Streuobstwiesen erhält man z.B. auf der Internetseite der Arbeitsgemeinschaft Naturschutz Tecklenburger Land e.V. (ANTL, www.antl-ev.de)

Schwierigkeitsgrad: 4

Abenteuergolf auf rustikalen, in Baumform verlegten Lärchenbohlen. Eingelocht wird am oberen Kopfende des liegenden Baumes, nachdem man die aufrecht stehenden Astgabeln durchspielt hat. Das Benutzen der flexiblen Bande ist hierbei sehr zu empfehlen, um die Astgabeln zu durchspielen. Den Stammkopf des Baumparcours bildet ein alter, knorriger Birkenstamm, an dem sich bereits mehrjährige Fruchtkörper holzzersetzender Pilze ausgebildet haben, die – wie in der freien Natur auch – nach und nach den Holzkörper des Stammes zersetzen und über viele Jahre hinweg in seine Ausgansbestandteile zerlegen.

Der Teutoburger Wald ist ein sagenumwobener, zumeist dicht bewaldeter Mittelgebirgszug, der sich vom Tecklenburger Land bei Hörstel im Nordwesten vorbei an Osnabrück und Bielefeld bis nach Horn-Bad Meinberg im Südosten erstreckt. Das wohl bekannteste historische Ereignis rund um den Teutoburger Wald dürfte die Varusschlacht sein, in der im Jahr Neun nach Christus ein Heer wilder Germanen der römischen Besatzungsmacht eine vernichtende Niederlage beifügte.

Neben einer Vielzahl landschaftlich sowie kulturell abwechslungsreicher Örtlichkeiten sind es vor allem die unterschiedlichen Buchenwaldtypen, die dem Teutoburger Wald ein unverwechselbares Gesicht verleihen. In Abhängigkeit vom jeweiligen Ausgangsgestein gründen z. B. auf Muschelkalk und Kreide artenreiche Waldmeister-, Waldgersten- oder Orchideenbuchenwälder. Der artenarme Hainsimsen-Buchenwald beherrscht als typischer Hallenwald das Landschaftsbild auf Sandstein. Ältere Buchenbestände stellen hierbei die bevorzugten Brutplätze unseres größten heimischen Spechtes, des Schwarzspechtes, dar.

Schwierigkeitsgrad: 4

Die Tecklenburger Teutoschleifen erschließen die abwechslungsreiche Landschaft des Tecklenburger Landes für Wanderer und bieten erlebnisreiche Rundtouren mit unberührter Natur, überschaubarer Tourenlänge, vielfältigen Einkehrmöglichkeiten sowie viel Bewegung in guter Luft.

Auf fünf Touren mit Wanderlängen von 6,5 bis 13 Kilometern zeigt sich das Tecklenburger Land in all seinen Facetten. Ein kostenloser »Blätterkatalog Tourenguide Teutoschleifen«-Pocketguide zeigt, warum es sich lohnt, die Wanderschuhe zu schnüren.

Neben detaillierten Tourenbeschreibungen, Höhenprofil und Übersichtskarten gibt es in dem Pocketguide viele Informationen zu den Sehenswürdigkeiten am Wegesrand und rund um die Teutoschleifen.

Die wichtigsten Informationen zu den Teutoschleifen sowie dem Guide gibt es auf der Internetseite www.teutoschleifen.de oder im Tourismusbüro der Tecklenburg-Touristik ( Markt 7 in Tecklenburg oder: www.tecklenburg-touristik.de ).

Schwierigkeitsgrad: 5

Eine der Teutoschleifen ( Rundwanderwege im Teutoburger Wald ) führt entlang des Lengericher Canyons, der weit über die Grenzen Lengerichs hinaus auch als Blaue Lagune bekannt ist. Der Canyon ist eine ehemalige Kalkabbaugrube, in der sich seit der Betriebsstillegung im Jahre 1977 Wasser sammelt und auf Grund der speziellen Gesteinsschichten bläulich schimmert.

Rund um den Canyon hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte auf den ehemaligen Abbauflächen ein ausgedehnter Orchideentrockenrasen entwickelt. Zudem hat, neben einer Vielzahl unterschiedlicher Vogelarten, auch der Uhu dieses seltene Biotop für sich entdeckt und zieht dort seit einigen Jahren seine Jungen auf. Daher wurde der Canyon als Naturschutzgebiet ausgewiesen und das Betreten verboten.

Oberhalb des Canyon wurde eine Aussichtsplattform aufgebaut, von der man einen tollen Blick auf den Canyon sowie weit ins Münsterland hinein genießen kann. Wer den Canyon sehen und erfahren möchte, der wandert auf den gut sichtbar ausgewiesenen Teutoschleifen um diesen herum, genießt die gut ausgeschilderten Wanderpfade und schont dabei die sensible Natur am Lengericher Canyon. Starten kann man zum Beispiel am Wanderparkplatz an der Bergstraße in Lengerich. Der Rundwanderweg um den Lengericher Canyon ist gut sichtbar ausgeschildert und an einigen markanten Stellen mit interessanten Schautafeln ausgestattet.

Spieltipp:
Spielt den Golfball mit Gefühl entlang der Stahlbande. Sollte Euch der Golfball in den Canyonteich rollen, so holt ihn mit Hilfe des Netzes aus dem Wasser und spielt von der Stelle aus weiter, wo der Ball ins Wasser gerollt ist.

Schwierigkeitsgrad: 4

Abenteuergolf unter einer umgestürzten Hainbuche hindurch, dann einen abgestorbenen Amberbaum umspielen, über die schmale Wasserrinne hinwegspielen und den Golfball mit viel Gefühl mittig auf das untere Green rollen lassen. Von dort könnt Ihr den Golfball mit einem gezielten Schlag in das große Holzblatt hinein spielen und schon rollt der Golfball auf der Rückseite in das Loch. Sollte dies nicht gelingen, könnt Ihr das große Holzblatt auch umspielen und auf der Rückseite einlochen.

Wenn Euch die Baumexponate seitlich des Parcours interessieren, oder Ihr wissen möchtet, warum z.B. eine Hainbuche immer so kräftige Stammrippen ausbildet, dann schaut einfach mal ins Kleine Baummuseum am Eingang der Golfanlage, dort findet Ihr viele weitere interessante Baumexponate und -informationen.

Schwierigkeitsgrad: 5

Eine kleine Holzterrasse, eine Hängematte, vielgestaltige Gräser und Stauden sowie großblättrige Palmen bilden den attraktiven Rahmen für einen kleinen, pflegeleichten Strandgarten, in dem man sich den ganzen Sommer über wohlfühlen und entspannen kann. Dieser kleine Strandgarten wurde von den Mitarbeitern des Garten- und Landschaftsbaubetriebes M. Reiffenschneider aus Lengerich geplant und angelegt.

Wer nicht nur in einem solchen Strandgarten Golf spielen möchte, sondern Lust auf einen eigenen Strandgarten bekommen hat, der findet unter www.galabau-reiffenschneider.de den richtigen Ansprechpartner.

Schwierigkeitsgrad: 4

Südlich von Tecklenburg finden sich in waldreicher Landschaft drei große, unmittelbar nebeneinander liegende Teichanlagen mit einer Wasserfläche von über drei Hektar, die über das Tecklenburger Land hinaus als Königsee bekannt sind. Der Königsee liegt hierbei im Naturschutzgebiet Talaue und wird durch den Wechter Mühlenbach gespeist. Der Königsee ist auf Grund seines Fischreichtums ein sehr beliebtes Angelgewässer und zudem ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet mit Wander- und Radwegen rund um den Königsee sowie dem Wasserschloss Haus Marck.

Spieltipp:
Spielt den Golfball vom Abschlagpunkt aus mit Gefühl über die Holzbrücke, locht auf dem kleinen Green vor der Bruchsteinmauer ein. Der Ball rollt dann eine Etage tiefer und kann dann dort mit einem gefühlvollen Schlag eingelocht werden.


Schwierigkeitsgrad: 3

Bis ins 19. Jahrhundert hinein waren Wind- und Wassermühlen im landwirtschaftlich geprägten Münsterland sowie dem Tecklenburger Land wichtiger Bestandteil der Kulturlandschaft. So befanden sich zum Beispiel entlang des Wechter Mühlenbachs insgesamt sieben wassergetriebene Mühlen, die ursprünglich zum Wasserschloss Haus Marck gehörten.

Es gab eine Mahlmühle, eine Ölmühle, eine Schnupftabaksmühle, zwei Bockemühlen, in denen Hanfpflanzen gestampft wurden und außerdem eine Papiermühle und eine Sägemühle. Heute speist der Wechter Mühlenbach die Gräfte von Haus Marck, verschiedene Fischteiche und den Mühlenteich, bevor er weiter nach Ladbergen fließt.

Schwierigkeitsgrad: 3

Die Hänge des Teutoburger Waldes sind nicht nur im Sommer als vielfältige Wanderwege attraktiv. Auch im Winter erfreuen sich die steilen Hänge rund um das Tecklenburger Land als kurvenreiche und rasante Rodelstrecken, auf denen man mit viel Geschick und hohem Tempo durch die baumbestandenen Pisten in das Tal hinunter sausen kann, großer Beliebtheit.

Besonders steile und kurvenreiche Rodelpisten gibt es zum Beispiel oberhalb des Tecklenburger Freibades! Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wussten die Tecklenburger Bürger die Rodelhänge für ihr winterliches Rodelvergnügen zu nutzen. Die Freude am winterlichen Rodeln war so groß, dass Landrat Belli 1910 gemeinsam mit Amtmann Bode und Kreisbaumeister Nöh den Tecklenburger Rodelverein gründete. Hierzu kaufte die Stadt Tecklenburg ein Grundstück am Nordhang des Teutoburger Waldes und ließ es zu einer kurvenreichen und attraktiven Rodelstrecke ausbauen.

In den Folgejahren kamen die Rodelgäste nicht nur aus dem Tecklenburger Land sondern auch aus Münster und Osnabrück angereist und profitierten, neben der attraktiven Rodelstrecke, vom vielfältigen Angebot des Gasthauses »Bismarckhalle«.

Auf unserem kleinen Rodelhang könnt Ihr nun mit etwas Geschick den Golfball hangaufwärts auf das Grün schlagen und dort in die steile Hangböschung hinein einlochen. Aber Achtung: der weiße Rodelhang darf wegen erhöhter Lawinengefahr dabei nicht betreten werden!

Schwierigkeitsgrad: 5

Unser bunter, von einem Berliner Graffitikünstler gestaltete Bauwagen, steht stellvertretend für die Vielzahl toller Campingmöglichkeiten im Tecklenburger Land. Egal ob Zelt-, Wohnwagen- oder Wohnmobilurlaub – im Tecklenburger Land findet jeder Campingfreund einen Stell- und Urlaubsplatz, der seinen Vorlieben entspricht.

In unserem bunten Campingwagen machen wir jedoch keine Ferien, sondern durchspielen ihn mittels Golfball und lochen auf der Veranda ein. Der Golfball rollt nun durch die Holzrinne und landet auf dem kleinen Green. Dort nehmt Ihr den Ball auf und legt ihn auf den grünen Abschlagpunkt. Von dort schlagt Ihr den Golfball mit einem gefühlvollen Schlag über den Sandstrand in das hohe Fangnetz hinein. Der Ball rollt dann auf das kleine Puttinggreen und lässt sich nun problemlos einlochen.

Hinweis:
Immer erst über den Sandberg spielen, wenn keine weiteren Mitspieler im Parcours sind!

Schwierigkeitsgrad: 5

Auf dem Kamm des dicht bewaldeten Teutoburger Waldes verläuft ein Teilstück des insgesamt 156 km langen Hermannsweg. Dieser gilt als einer der schönsten Wanderwege Deutschlands. Beginnend in Rheine, führt der Hermannsweg u.a. über Hörstel, Ibbenbüren, Tecklenburg, Lengerich und Lienen nach Horn-Bad Meinberg, wo er auf der 441 m hohen Felsgruppe der Lippischen Velmerstot endet. Ein besonderes Highlight der Wanderstrecke stellt, neben einem Besuch der historischen Tecklenburger Altstadt sowie des Lengericher Canyons, ein Halt an den Dörenther Klippen dar. Hier trifft man auf die hohe Felsformation des »Hockenden Weib« (Parcours 3) mit einem tollen Weitblick in die münsterländische Parklandschaft hinein.

Benannt ist der Hermannsweg nach Hermann dem Cherusker, der sich an die historisch belegte Figur des Arminius, Fürst der Cherukser (17 v. Chr. bis 21 n. Chr.) anlehnt. Dieser hat den Römern in der Varusschlacht mit der Vernichtung von drei Legionen eine ihrer verheerendsten Niederlagen beigebracht.

Die Geschichtsforschung nimmt auf Grund vieler historischer Funde an, dass diese Schlacht in der Gegend um Bramsche – Kalkriese stattgefunden hat. Dort befindet sich heute ein tolles Freilichtmuseum, in dem regelmäßig interessante Aktionen stattfinden.

Schwierigkeitsgrad: 5

Radfahren ist auf Grund der Vielfältigkeit unserer Natur- und Kulturlandschaft eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigung im Tecklenburger Land. Steigt man rund um Tecklenburg auf sein Fietse, so muss man sich vorab entscheiden, ob man geruhsame Flachetappen durch idyllische Landschaften im südlichen Bereich, oder im Norden sportliche Touren mit Steigungen, rasanten Abfahrten und fantastischen Ausblicken genießen möchte.

Auf überwiegend asphaltierten Wirtschaftswegen geht es vorbei an Weihern und Seen, durch weitläufige Buchen- und Eichenwälder oder ausgedehnte Moor- und Heidelandschaften. Dabei gibt es alte Mühlen, Fachwerkhäuser, verwinkelte Straßen und Gassen sowie historische Ortskerne zu entdecken. Um es dem Radfahrer etwas einfacher zu machen eine geeignete Route zu finden, wurde ein Pocket Guide mit den elf schönsten Radrouten im Tecklenburger Land inklusive einer ausführlichen Wegebeschreibung  entwickelt. Diese Routen sind zwischen 22 und 52 Kilometer lang und können bequem als Tagestour auch von Familien mit Kindern geradelt werden. Die wichtigsten Informationen zu den Radrouten sowie dem Pocketguide gibt es im Tourismusbüro der Tecklenburg-Touristik (Markt 7 in Tecklenburg oder unter www.tecklenburg-touristik.de).

Spieltipp:
Den Golfball mit einem kräftigen Schlag auf das Green unmittelbar vor den kleinen Kreisverkehr spielen. Von dort den Golfball entweder mit einem gefühlvollen Schlag direkt über den Sandbunker chippen oder mit drei Schlägen – unter Zuhilfenahme der Stahlbanden – den Kreisel gegen den Uhrzeiger durchspielen und abschließend einlochen.

Schwierigkeitsgrad: 4

In unserem kleinen Kletterwald könnt Ihr Euch, ähnlich wie in einem echten Kletterwald, von Plattform zu Plattform bewegen und zudem gleichzeitig den Golfball über die schmalen Bahnen spielen. Spielt mit dem Golfball mittig auf die große Holzhand zu, von dort lässt sich der Golfball dann mit einem Schlag einlochen oder rollt sogar direkt in das Loch.

Wenn Ihr auch einmal in einem echten Kletterwald von Baum zu Baum klettern, springen, balancieren oder Seilbahn fahren wollt, dann besucht doch unseren Partner – den Kletterwald in Ibbenbüren.

Alle erforderlichen Infos findet Ihr in den bereit liegenden Flyern oder unter www.kletterwald-ibbenbüren.de

Schwierigkeitsgrad: 3

Das Tecklenburger Land blickt mit den Gemeinden Ibbenbüren und Mettingen auf eine sehr lange und erfolgreiche Bergbautradition, die bis ins 16. Jahrhundert zurück reicht. Baute man die Kohle in den ersten Jahrhunderten noch ausschließlich in Bodennähe ab, so konnte man mit einsetzender Industrialisierung mittels Stollen und Schächten zunehmend in die Tiefe gehen und dort die hochwertige Anthrazitkohle gewinnen.

Heute wird die Kohle im Bergwerk Ibbenbüren aus bis zu 1.550 Metern Tiefe gewonnen. Nirgendwo in Europa wird die Steinkohle so tief aus dem Boden geholt wie in Ibbenbüren. Wichtige Hilfsmittel hierbei sind Kohlenhobel und Schildausbau. So wurde u.a. der erste mechanische Kohlehobel im Bergwerk Ibbenbüren entwickelt und im Jahr 1942 zum Patent angemeldet. Auch der Schälschrapper, ein eigens für Flöze von geringer Mächtigkeit entwickelter Kohlenhobel, wurde im Bergwerk Ibbenbüren entwickelt.

Die Ibbenbürener Anthrazitkohle gilt auch heute noch als eine der besten Kohlesorten der Welt. Die weithin sichtbaren Fördertürme stehen hierbei als Symbol für mehrere Jahrhunderte sehr erfolgreicher Bergbautradition. Trotzdem wird das Bergwerk Ibbenbüren Ende 2018 endgültig geschlossen.

Wer sich für die abwechslungsreiche Geschichte des Ibbenbürener Bergbaus interessiert, dem sei ein kostenfreier Besuch des Ibbenbürener Bergbaumuseum empfohlen.

Schwierigkeitsgrad: 3

In unserer Abenteuergolfanlage müsst Ihr nicht gänzlich auf das Thema Fußball verzichten. Daher haben wir eine Torwand für Golfspieler gebaut.

Wer den Golfball mit etwas Gefühl die Rampe hinauf schlägt, kann mit maximal zwei Schlägen einlochen. Schlagt Ihr zu hart, springt Euch der Golfball zurück und Ihr müsst den Golfball erneut auf den Abschlagpunkt legen und von dort erneut starten!

Schwierigkeitsgrad: 5

Hier könnt Ihr einmal Vollgas geben und den Golfball vom Abschlagpunkt aus mit einem kräftigen Schlag oder – falls Euch dies mit einem Schlag nicht gelingt – mit mehreren kräftigen Schlägen ins 35 Meter entfernte Netz dreschen. Vom hinteren Netz rollt der Golfball auf das runde Puttinggreen. Von dort aus könnt Ihr den Golfball dann mit etwas Gefühl wie die Golfprofis einlochen.

Hinweis:
Vor jedem Schlag jedoch bitte erst schauen, ob der gesamte Parcours frei ist. Erst spielen, wenn keine weiteren Mitspieler im Parcours sind!

Schwierigkeitsgrad: 4

Flippern für Golfer. Sucht Euch einen der beiden äußeren Abschlagpunkte und nutzt die jeweils rot markierten, oberen Bahneinfassungen als Bande. Spielt diese Bandenabschnitte gezielt an. Von dort wird der Golfball dann in die breite Spielbahn rollen, so dass Ihr von dort aus weiterspielen und mit wenigen Schlägen einlochen könnt.

Schwierigkeitsgrad: 3

Billard einmal anders. Benutze die Rückseite Deines Golfschlägers als Billardstock und versuche, den Golfball vom Abstoßpunkt aus mit einer möglichst geringen Stoßanzahl an den Holzkugeln vorbei einzulochen.

Sollte Dir der Billardtisch zu hoch sein, dann verwende einfach einen der unter dem Billardtisch bereit stehenden Hocker.

Am Billardparcours gebt Ihr bitte auch gleichzeitig Ball und Schläger ab. Vielen Dank für Euren Besuch!